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Vorträge und Vortragsreihen zur Sensibilisierung unterschiedlicher Hierarchieebenen und Interessensgruppen:
Psychischer Stress am Arbeitsplatz, betriebliche Kosten und Strategien der Gesundheitsförderung
Im Zusammenhang mit den wirtschaftspolitischen, ökonomischen und technologischen Veränderungen in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren wachsen auf allen Ebenen Zeitdruck, Konzentrationsanforderungen und Qualifikationserfordernisse. Fühlt man sich einmal weniger fit, bekommt man ein schlechtes Gewissen, den anderen möglicherweise zur Last zu fallen. Psychischer Stress nimmt derart rasant zu, dass Ängste und Depressionen mittlerweile zu den häufigsten und am meisten Arbeitsunfähigkeitstage beanspruchenden Krankheiten gehören. Bevor jedoch eine derartige Eskalation sichtbar wird, vergehen durchschnittlich sieben Jahre. In dieser Zeit sind die Betroffenen in ihrer Produktivität um durchschnittlich 20 Prozent gemindert und benötigen dreimal mehr Kurz-Fehlzeiten als ihre weniger gestressten Kollegen.
Sich entspannen können, regelmäßig Sport treiben, gesunde Ernährung, wenig Alkohol und keine Zigaretten sind zeitgemäße Vorgaben für eine Lebensführung, die zu einer hohen Stressresistenz beiträgt. Dennoch schleicht sich bei vielen das ungute Gefühl ein, dass derlei Vorgaben auch wieder (Freizeit-)Stress bereiten. Von daher wird in der modernen Stressforschung zunehmend mehr Wert darauf gelegt, Strategien zur situativen Bewältigung von Stress am Arbeitsplatz zu entwickeln.
Für Führungskräfte kann Stressbewältigung bedeuten, Probleme unter den Mitarbeitenden so zu regulieren, dass möglichst wenig Reibungsverlust in der Abteilung entsteht und die Produktivität trotz zunehmender Anforderungen gesichert bleibt („optimierte Verhältnisnutzung“).
Um eine zeitgemäße stressbezogene Gesundheitsförderung zu festigen, ist es sinnvoll, alle Hierarchieebenen und Abteilungen gleichermaßen für das Thema zu sensibilisieren, zumal hier noch weitgehend ungenutzte Optionen bestehen, die Gesundheit und die Produktivität zu sichern bzw. zu stärken.
Beispiele für Gliederungspunkte der Vorträge
Die Vortrags-Inhalte werden nach vorheriger Absprache genau auf den betrieblichen Kenntnisstand zugeschnitte